Welches Luftzelt passt zu mir?

Berger Molina-L II aufblasbares Reisevorzelt
Berger Molina-L II aufblasbares Reisevorzelt © Fritz Berger
Ventil
Ventil © Fritz Berger

Hier kommt es auf deine individuellen Bedürfnisse und Wünsche an. Gerne geben wir dir ein paar Tipps, um die Entscheidung zu erleichtern:

• Wie viele Personen sollen in deinem Zelt schlafen?
• Möchtest du dein Gepäck mit im Zelt verstauen?
• Wäre dir ein Vorraum lieb, indem du bei schlechtem Wetter beispielsweise sitzen, spielen oder kochen kannst?
• Wieviel darf dein Zelt wiegen?
• Wie hoch ist dein Budget? Luftzelte sind im Allgemeinen etwas teurer als herkömmliche Zelte, da die Luftrippen aufwendiger in der Herstellung sind.

Je länger du an einem Platz bleiben möchtest, umso schöner und praktischer ist ein großes Zelt. Da passt auch gerne ein 4 Personen Zelt für einen 2 Personen Urlaub. Denn etwas mehr Raum oder vielleicht ein zweites Schlafzelt schaffen mehr Verstaumöglichkeiten für dein Gepäck und mehr Komfort. 

Wie bei allen Zelten gilt, wenn du nicht gerade auf jedes Gramm achten musst: je größer desto besser.


Achte auf die Zelthöhe, denn die Luftrippen brauchen etwas mehr Platz als gewöhnliche Zeltstangen. Luftzelte ab 2m Höhe geben im Normalfall genügend Kopffreiheit.


Ist ein Luftzelt leichter als ein Zelt mit Gestänge?

Meist ist das Luftzelt im gleichen Gewichts-Bereich angesiedelt, da die stabilen Luftschläuche, die Ventile und die mitgeführte Luftpumpe (oder der Kompressor) auch Gewicht beanspruchen. Das Gewicht von Luftvorzelt und herkömmlichen Zelt liegen deswegen eng beieinander. Aber die immensen Vorteile deines Luftzelts merkst du spätestens beim Aufbau


Welche Pumpe passt für dein Luftzelt?

Bei den meisten Herstellern ist die Pumpe im Lieferumfang enthalten. Brauchst du doch einmal einen Ersatz, hilft nur der Blick aufs Ventil am Zelt oder die Pumpe. Denn einige Luftschläuche haben spezielle Ventile, bei anderen passen die Standard-Luftpumpen prima.


Was passiert bei Kälte, Wind und Schnee?

Dein Luftzelt hat, außer allerhöchstens ein paar Aufstellstangen oder Querrippen zur Stabilisierung, keine festen Elemente, somit kann auch nichts brechen. Bei starkem Wind verbiegen sich die Luftrippen und dein Zelt gibt nach. Darum macht es Sinn, dass du dir beim Ausrichten des Zelts Gedanken machst, woher der Wind weht. Wind sollte im besten Fall nicht seitwärts auf die Luftrippen treffen, richte lieber die schmale, hintere Seite gegen den Wind aus. Dann steht dein Zelt stabiler und ist weniger anfällig. Auch Schneefall ist eher unproblematisch, bei zu viel Schneelast knickt dein Luftgestänge vielleicht leicht ein. 

Die Lösung: Entferne den Schnee grob vom Zelt, gib den Luftrippen vielleicht noch ein bis zwei Pumphübe Luft mehr und schon steht dein Zelt wieder wie eine Eins. Bei Gegenden mit starken Temperaturschwankungen, zum Beispiel mit sehr heißen Tagen und kalten Nächten können die Luftrippen an Druck verlieren. Falls sie in der Kühle zu viel an Spannung verlieren, kannst du das einfach mit ein bisschen Luft ausgleichen.


Die Vorteile auf einen Blick

einfacher Aufbau - auch für eine Person

kein „Aufbau-Kampf“ mit dem Gestänge

extrem schnelle Aufbauzeit

kein Gestänge-Bruch 

Luftschläuche sind extrem stabil 



Fazit: Gute Alternative

Natürlich gibt es Gegebenheiten, bei denen ein herkömmliches Zelt mit Stahl-, Alu- oder Glasfaser-Gestänge Sinn macht. Aber ein schönes großes Luftzelt oder aufblasbares Vorzelt ist schon eine sehr komfortable Angelegenheit!